Bewohner- und Besucherparken - Hilfe

Allgemeines

Die Parksituation kann manchmal ganz schön schwierig sein. Besonders in Gebieten der Stadt, in denen auch viele Auswärtige parken wollen, findet man als Anwohnerin und Anwohner oft keinen Parkplatz mehr. Um das Problem zu lösen, hat die Stadt Hamburg die Bewohnerparkausweise eingeführt.

Bewohnerparken beschreibt die Aufteilung des Parkraums zugunsten der Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Straßenverkehrsordnung ermöglicht den Städten und Gemeinden im Rahmen des § 45 Abs. 1 Nr. 2a StVO die Einrichtung von Bewohnerparkgebieten. Dort, wo ein hoher Parkdruck vorhanden ist und Anwohnerinnen und Anwohner keine ausreichende Möglichkeit haben, einen Stellplatz zu finden, können diese einen Bewohnerparkausweis für ihr Fahrzeug beantragen. Bei einer maximalen Ausdehnung von 1000 m werden die Gebiete in einzelne Zonen aufgeteilt - die bereits in Hamburg vorhandenen Bewohnerparkgebiete werden in den kommenden Jahren nach und nach erweitert werden. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher teilen sich den öffentlichen Parkraum, für alle anderen Kraftfahrzeuge gelten Höchstparkdauer und Gebührenpflicht bzw. Parkscheibenpflicht.

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Bewohnerparkgebiete in Hamburg Link


1. Hilfe - Datenschutz



Lesen Sie die Datenschutzerklärung und stimmen Sie dieser bitte zu. Sie können den Dienst nur nutzen, wenn Sie die Datenschutzhinweise gelesen und zugestimmt haben.

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2. Hilfe - Funktionsauswahl



In dieser Ansicht können Sie auswählen, ob Sie einen Bewohnerausweis oder einen Besucherausweis beantragen möchten. Klicken Sie bitte dazu auf die entsprechende Schaltfläche.

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3. Hilfe - Antrag Bewohnerparken



Bitte geben Sie in dieser Maske Ihre persönlichen Daten wie Anrede, Namen, Adresse, Geburtsdatum und Anschrift ein. Die eingegebenen Daten werden gegen das zentrale Einwohnermelderegister geprüft. Es wird zudem geprüft, ob sich Ihr Wohnort in einem Bewohnerparkgebiet befindet.

Für die Verlängerung eines bestehenden Bewohnerparkausweises können Sie frühestens 6 Wochen vor Ablauf eine Verlängerung beantragen. Hierfür brauchen Sie Ihre Parkausweisnummer.

Bitte geben Sie an, ob es sich bei dem Fahrzeug um Ihr eigenes Kfz oder um ein überlassenes Fahrzeug handelt.

Mit der Einwilligungserklärung stimmen Sie dem Abgleich Ihrer Daten gegen die Melde- und Halterdatenbank zu.

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4. Hilfe - Antrag Besucherparken



Bitte geben Sie in dieser Maske Ihre persönlichen Daten wie Anrede, Namen, Adresse, Geburtsdatum und Anschrift ein. Die eingegebenen Daten werden gegen das zentrale Einwohnermelderegister geprüft. Es wird zudem geprüft, ob sich Ihr Wohnort in einem Bewohnerparkgebiet befindet.

Für die Verlängerung eines bestehenden Bewohnerparkausweises können Sie frühestens 6 Wochen vor Ablauf eine Verlängerung beantragen. Hierfür brauchen Sie Ihre Parkausweisnummer.

Bitte geben Sie an, ob es sich bei dem Fahrzeug um Ihr eigenes Kfz oder um ein überlassenes Fahrzeug handelt.

Mit der Einwilligungserklärung stimmen Sie dem Abgleich Ihrer Daten gegen die Melde- und Halterdatenbank zu.

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5. Hilfe - Überprüfen



Auf dieser Seite haben Sie noch einmal die Möglichkeit, alle Ihre Daten zu überprüfen und ggf. durch die Schaltfläche "Zurück" noch einmal zu korrigieren.

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6. Hilfe - Bezahlung



Auf der Seite Bezahlung können Sie das Bezahlverfahren wählen und gelangen dann über die Schaltfläche "Weiter" zu dem entsprechenden Paymentprovider. Bitte achten Sie bei dem Vorgang darauf, dass Sie sich mit Hilfe von Schaltflächen auf den Bezahlseiten durch den Bezahlvorgang klicken und nicht die Vorwärts und Zurück Flächen Ihres Browsers benutzen!

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7. Hilfe – Abschluss-Seite "Fertig" (Postfach/Ausdruck Parkausweis)



Sie haben Ihren Parkausweis nach erfolgreicher Zahlung beantragt und können diesen jetzt über die Schaltfläche "Parkausweis drucken und parken!" aufrufen und ausdrucken. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren Ausweis über Ihr Postfach (Briefsymbol oben rechts) aufzurufen und auszudrucken.

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8. Hilfe – Parkausweis PDF /Benutzung /Verlängerung



Bitte legen Sie Ihren Parkausweis gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe Ihres Fahrzeuges.

Heben Sie bitte das PDF-Dokument auf, da Sie mit Ihrer Parkausweisnummer sechs Wochen vor Ablauf der Gültigkeit eine Verlängerung beantragen können.

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Bewohnerparken - FAQs - Häufig gestellte Fragen

FAQ Bewohnerparken

Bewohnerparken beschreibt die Aufteilung des Parkraums zugunsten der Bewohnerinnen und Bewohner.
Bewohnerinnen und Bewohner sind innerhalb dieser Gebiete von der Höchstparkdauer als auch von der Entrichtung der Parkgebühr ausgenommen und können in der jeweiligen Bewohnerparkzone frei einen Parkplatz wählen, sofern sie einen Bewohnerparkausweis für das entsprechende Bewohnerparkgebiet besitzen.
Bewohnerparken ist jedoch keine Garantie für einen Parkplatz vor der Haustür. Dem liegt zugrunde, dass Stellplätze im öffentlichen Straßenraum der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, d.h. auch in Bewohnerparkzonen dürfen nicht 100 % der Stellplätze für Bewohnerinnen und Bewohner reserviert werden. Aus diesem Grund sind für die Einrichtung von Bewohnerparkgebieten eng gefasste Kriterien anzulegen. Diese ergeben sich aus der einschlägigen und verbindlichen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO zu § 45).
Demnach dürfen Bewohnerparkgebiete eine Ausdehnung von 1.000 Metern nicht überschreiten, sodass in notwendigen Fällen eine Unterteilung in verschiedene Parkzonen erfolgt.
Bewohnerparkgebiete sind grundsätzlich nur dort zulässig, wo mangels privater Stellflächen und auf Grund eines erheblichen Parkdrucks die Bewohnerinnen und Bewohner des städtischen Quartiers regelmäßig keine ausreichende Möglichkeit haben, in fußläufig zumutbarer Entfernung von ihrer Wohnung einen Stellplatz für ihr Kraftfahrzeug zu finden.

Ein Bewohnerparkgebiet wird eingerichtet, um das Parken für Bewohnerinnen und Bewohner zu erleichtern. Durch die Ausweisung von Bewohnerparkgebieten erhöhen sich die Chancen für die Bewohnerinnen und Bewohner auf einen freien Stellplatz, da das Dauerparken gebietsfremder Fahrzeuge verhindert wird. Gleichzeitig trägt das Bewohnerparken zur Verkehrsberuhigung in den Bewohnerparkgebieten und somit zur Verkehrssicherheit bei, da der Parksuchverkehr von Bewohnerinnen und Bewohner sowie wohngebietsfremden Fahrzeugen abnimmt.

Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis haben nach der verbindlichen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) § 45 Absatz grundsätzlich nur Bewohnerinnen und Bewohner, die im entsprechenden Bereich meldebehördlich registriert sind, dort tatsächlich wohnen bzw. ggfs. mit Zweitwohnsitz angemeldet sind.

Für alle zugelassenen Kraftfahrzeuge (Kfz), dazu gehören auch Krafträder, kann ein Bewohnerparkausweis beantragt werden. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner erhält nur für ein Kfz einen Bewohnerparkausweis.

Der Bewohnerparkausweis kann online über die Internetseite des LBV (www.hamburg.de/lbv) beantragt werden. Für eine Beantragung in einem Standort des LBV kann unter www.lbv-termine.de ein Termin gebucht werden.

Hinweis: Termine können nur am Standort Mitte gebucht werden.

Hier geht es zur Beantragung des Bewohnerparkausweises.

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung
  • die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • bei Verlängerung: den alten, bisherigen Bewohnerparkausweis

Zusätzlich bei Antragstellung mit Vollmacht:

  • die Vollmacht im Original
  • ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung des Antragstellers (oder eine Kopie des jeweiligen Dokuments)
  • der eigene Personalausweis

Zusätzlich bei Firmenwagen:

  • Firmenwagenbestätigung des Arbeitsgebers

Zusätzlich, wenn Antragsteller nicht der Fahrzeughalter ist:

  • Nutzungsbestätigung des Fahrzeughalters

Die Gebühren für erstmaliges Beantragen und Verlängerung betragen online 25 EUR und beim LBV vor Ort 30 EUR pro Jahr. Bei Verlust, Änderung des Kennzeichens, Beschädigung oder Umzug in ein anderes Bewohnerparkgebiet wird kostenlos ein Ersatzdokument ausgestellt. Grundlage für die Gebührenhöhe ist die Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Im Onlineverfahren sind folgende Zahlungsmodalitäten möglich: Kreditkarte

Bei einer Beantragung und Abholung in einem LBV Standort: Bar oder EC-Karte

Die Gültigkeit eines Bewohnerausweises beträgt ein Jahr.

Ein Bewohnerparkausweis gilt nur in der jeweiligen eingetragenen Bewohnerparkgebiet und berechtigt auch nur dort zum Parken über die Höchstparkdauer hinaus bzw. ohne Entrichtung der Parkgebühr. Der Bewohnerparkausweis sichert keinen speziellen Parkplatz, sondern erlaubt nur das Parken auf einem Parkplatz in der beschilderten Zone.

Nein, es kann auch Fremdnutzung angegeben werden. In Einzelfällen wird ein Nachweis der Halterin bzw. des Halters gefordert.

Bei Umzug in ein anderes Bewohnerparkgebiet kann der Bewohnerparkausweis in einem Standort des LBV auf das neue Parkgebiet umgeschrieben werden. Der Service ist zurzeit noch kostenlos.

Mit dem Wegzug aus einem Bewohnerparkgebiet wird der Bewohnerparkausweis automatisch ungültig. Dieser gilt nicht in Bereichen ohne Bewohnerparken. Die Gebühr wird nicht zurückerstattet.

Bei Verlust eines Bewohnerparkausweises kann kostenlos ein Ersatzausweis in einem Standort des LBV ausgestellt werden.

Wurde der abhandengekommene Bewohnerparkausweis zuvor online beantragt, kann dieser erneut ausgedruckt werden.

Bei einem Wechsel des Kennzeichens oder des Fahrzeuges muss das im Bewohnerparkausweis eingetragene Kennzeichen geändert werden. Dazu wird der Bewohnerparkausweis im Original, ein gültiges Ausweisdokument, der Führerschein und die Zulassung des Fahrzeuges benötigt. Für die Änderung wird zurzeit keine Gebühr erhoben.

Für Nutzer von CarSharing- und Mietfahrzeugen kann ebenfalls ein Bewohnerparkausweis erstellt werden. Dieser enthält den Eintrag der jeweiligen Firma, wobei das Fahrzeug zu dieser Firma zuordnungsbar sein muss. Fahrzeuge von u.a. ShareNow, Miles und SixtShare können ohne Bewohnerparkausweis im parkscheiben- oder parkscheinpflichtigen Bereichen geparkt werden. Bitte beachten Sie dabei auch die jeweiligen Geschäftsgebiete.

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FAQ Besucherparken

Für alle Besucherinnen und Besucher von Bewohnerparkgebieten besteht zunächst die Option, das Auto im Rahmen der Höchstparkdauer und der möglichen Gebührenpflicht abzustellen oder mit alternativen Verkehrsmitteln anzureisen.

Vor allem für längere Besuche mit dem Auto haben Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, Besucherparkausweise online oder in einem Standort des LBV zu beantragen. Mit diesen kann ebenfalls in den jeweiligen Bewohnerparkgebieten über die Höchstparkdauer hinaus und ohne Entrichtung der Parkgebühr geparkt werden.

Zurzeit können Sie pro Bewohnerin oder Bewohner einen Besucherparkausweis pro Tag beantragen. Sie gelten für die Dauer eines Kalendertages.

Den Besucherparkausweis können Bewohnerinnen und Bewohner auch ohne eigenen Bewohnerparkausweis online über die LBV Seite auf www.hamburg.de/lbv beantragen. Für eine Beantragung in einem Standort des LBV kann unter www.lbv-termine.de ein Termin gebucht werden.

Hinweis: Hierfür können Termine nur am Standort Mitte gebucht werden. Der Standort Nord kann hierfür von montags bis freitags in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr spontan aufgesucht werden (Bearbeitung nach verfügbaren Ressourcen).

Die Online-Beantragung von Besucherparkausweisen kann derzeit nur von Bewohnerinnen und Bewohnern mit einem Bewohnerparkausweis genutzt werden. Eine Erweiterung der Online Beantragung von Besucherparkausweisen für Bewohnerinnen und Bewohner ohne eigenen Bewohnerparkausweis ist für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant.

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung der Bewohnerin oder des Bewohners
  • KFZ-Kennzeichen der Besucherin bzw. des Besuchers

FAQ Sonstige

Nein, Anspruch auf einen Bewohnerparkausweis haben nach der verbindlichen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) § 45 Absatz grundsätzlich nur Bewohnerinnen und Bewohner, die im entsprechenden Bereich meldebehördlich registriert sind, dort tatsächlich wohnen bzw. ggfs. mit Zweitwohnsitz angemeldet sind.

Auf dieser Grundlage können keine Bewohnerparkausweise für Gewerbetreibende o.ä. ausgegeben werden, d.h. es gibt keine Möglichkeit für Betriebe Bewohnerparkausweise zu erhalten.

Sollten betriebsnotwendige Fahrzeuge dauerhaft im Gebiet vorgehalten werden müssen, besteht die Möglichkeit der Beantragung einer Ausnahmegenehmigung für betriebsnotwendige Fahrzeuge i.H.v. etwa 250 EURO pro Jahr. Gewerbetreibende, die eine Ausnahmegenehmigung zum Parken in Bewohnerparkzonen beantragen möchten, finden unter Ausnahmegenehmigung für Gewerbetreibende in Bewohnerparkzonen alle wichtigen Informationen.

Pendler können ebenfalls keinen Bewohnerparkausweis beantragen. Es empfiehlt sich daher die Nutzung des Nahverkehrs, z.B. in Kombination mit Park + Ride oder anderer Verkehrsmittel, wie dem Fahrrad oder CarSharing-Services. Generell steht der LBV jedoch immer in Abstimmung mit der Handels- und Handwerkskammer und ist um praktikable Lösungen bemüht.

Das kurzzeitige Parken in Bewohnerparkgebieten wird auch weiterhin möglich sein. Der Parkraum wird mittels Parkscheiben- oder Parkscheinpflicht innerhalb eines festgelegten Bewirtschaftungszeitraumes bewirtschaftet, sodass der Parkraum nicht nur für Bewohnerinnen und Bewohner mit Bewohnerparkausweis reserviert ist, sondern auch für Patienten von Arztpraxen, Kunden der ansässigen Geschäfte o.ä. zur Verfügung steht.

Für bestellte Handwerker gelten in einem Bewohnerparkgebiet die gleichen Regelungen. Alternativ können beim örtlichen Polizeikommissariat für längere Bauarbeiten kurzfristige Ausnahmegenehmigungen für bis zu drei Monate beantragt werden.

Für ihren Handwerker können Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls Besucherparkausweise beim LBV oder dem örtlichen Polizeikommissariat beantragen.

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